Kurzvita

Die deutsche Sopranistin Simone Krampe studierte an den Musikhochschulen Köln und Mannheim. Ihre ersten Opernpartien führten sie an das Theater Aachen und das Nationaltheater Mannheim.

 

In den Spielzeiten 2016/17 und 2017/18 war Simone Krampe Mitglied des Opernstudios am Landestheater Detmold. Zu ihren Partien zählten u.a. Marie in Lortzings Zar und Zimmermann, Gretel in Humperdincks Hänsel und Gretel und Iphis in Händels Jephtha. In Sommerproduktionen übernahm die Sopranistin u.a. die Rolle der Hanna Glawari in Lehárs Die lustige Witwe.

 

In der Spielzeit 2018/19 war die Sopranistin am Landestheater Detmold u.a. als Gretel in Hänsel und Gretel und Julia de Weert in Künnekes Der Vetter aus Dingsda engagiert. Im Sommer 2019 sang sie bei den Salzburger Festspielen. Auch in der aktuellen Spielzeit 2019/20 ist sie als Julia de Weert am Landestheater Detmold engagiert. Außerdem wird sie am Volkstheater Wien gastieren.

 

Simone Krampe ist Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbands. 2015 wurde ihr der Mozart-Preis der Mozartgesellschaft Kurpfalz und 2017 der Nachwuchspreis des Detmolder Theaterpreises verliehen.


Vita

Die lyrische Sopranistin Simone Krampe wuchs im Kreis Gütersloh auf. Ihre musikalische Ausbildung erhielt sie schon früh im Akkordeonunterricht, in Orchestern und Chören. Nach dem Abitur studierte sie Gesang (Prof. Barbara Schlick, Prof. Brigitte Linder) und Akkordeon an der Musikhochschule Köln. Ihre Masterstudiengänge Gesang Oper und Konzert/Lied absolvierte sie an der Musikhochschule Mannheim bei Prof. Stefanie Krahnenfeld. Impulse erhielt sie bei Meisterkursen von Mary Plazas, William Matteuzzi und Angelika Kirchschlager.

Während des Studiums sang Simone Krampe ihre ersten solistischen Opernpartien an den Theatern Aachen, Heidelberg und Mannheim, sowie 2015 die Erste Dame in Mozarts Zauberflöte in Bamberg. Zudem konzertierte sie mit dem Kurpfälzischen Kammerorchester Mannheim.

In der Spielzeit 2016/17 und 2017/18 war Simone Krampe Mitglied des Opernstudios am Landestheater Detmold, gesanglich von Prof. Markus Köhler betreut. Zu ihren Partien zählten u.a. Marie in Lortzings Zar und Zimmermann, Komtesse Stasi in Kálmáns Csárdásfürstin, Gretel in Humperdincks Hänsel und Gretel und Iphis in Händels Jephtha. Zudem war sie in Sommerproduktionen als Hanna Glawari in Lehárs Die lustige Witwe in Bad Orb und als Josephine in der Uraufführung 1000 Jahre und ein Tag in Lübeck engagiert.

Seit der Spielzeit 2018/19 ist Simone Krampe freischaffend tätig. Sie gastierte mit der Solo-Sopranpartie in Orffs Carmina Burana am Theater Lüneburg und als Solistin in Operettenkonzerten des Landestheaters Detmold. Zudem war sie am Landestheater Detmold als Gretel in Humperdincks Hänsel und Gretel, sowie als Julia de Weert in Künnekes Der Vetter aus Dingsda engagiert.

Im Sommer 2019 sang sie Marie in Lortzings Zar und Zimmermann bei den OpernAir-Festspielen Nürtingen und Medea im Operncamp bei den Salzburger Festspielen.

In der Spielzeit 2019/20 ist die Sopranistin erneut als Julia de Weert im Vetter aus Dingsda am Landestheater Detmold engagiert. Zudem wird sie am Volkstheater Wien in der szenischen Lesung "Der verlorene Ton" singen.

Neben Opern-Engagements ist die Sopranistin auch im Konzertfach aktiv. Sie führte u.a. Bachs Weihnachtsoratorium in der Philharmonie Essen, Haydns Schöpfung im Saalbau Neustadt, Mozarts c-Moll-Messe im Schleswiger Dom, Bruckners Te Deum in St. Marien Herford, sowie Mendelssohns Elias in der Martin-Luther-Kirche Detmold und Lobgesang im Kloster Chorin auf. Mit dem Pianisten Peter Kreutz gestaltete sie 2018 einen Liederabend im Theater Gütersloh.

Simone Krampe ist Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbands, des Edith-Stein- und des Deutschland-Stipendiums, sowie von Live Music Now.

2013 war sie Finalistin beim Podium Junger GesangsSolisten des Verbandes deutscher Konzertchöre. 2015 wurde ihr der Mozart-Preis der Mozartgesellschaft Kurpfalz verliehen. 2017 gewann sie im Duo mit dem Pianisten Dominik Stadler den Alumni-Interpretationswettbewerb der HfM Detmold und erhielt den Nachwuchspreis des Detmolder Theaterpreises.