Kurzvita

Simone Krampe ist seit 2021 Mitglied im WDR Rundfunkchor Köln und seit 2020 Gast am Landestheater Detmold in der Rolle der Königin in Tochs „Die Prinzessin auf der Erbse“.

2019 debütierte die Sopranistin bei den Salzburger Festspielen und 2019/2020 am Volkstheater Wien.

 

Sie war 2016-2018 Mitglied des Opernstudios am Landestheater Detmold und erhielt darüber hinaus Gastverträge. Sie sang u.a. Marie in Lortzings „Zar und Zimmermann“, Gretel in Humperdincks „Hänsel und Gretel“, sowie Julia de Weert in Künnekes „Der Vetter aus Dingsda“. Für die Rolle der Iphis in Händels „Jephtha“ wurde sie in der NRW-Kritikerumfrage der „Welt am Sonntag“ als „Beste Nachwuchssängerin“ 2017 nominiert. Zudem erhielt sie den Nachwuchspreis des Landestheaters Detmold.

 

Während ihrer Studienzeit in Köln, Mannheim und Detmold war sie u.a. als Angelica in AMOR (nach Händels „Orlando“) am Nationaltheater Mannheim engagiert, sowie als Erste Dame in Mozarts „Zauberflöte“ bei der SommerOper Bamberg und als Hanna Glawari in Lehárs „Die Lustige Witwe“ bei der Opernakademie Bad Orb.

Konzerte gab sie mit dem Kurpfälzischen und Detmolder Kammerorchester.

 

Simone Krampe erhielt u.a. den Mozart-Preis der Mozartgesellschaft Kurpfalz, das Richard-Wagner-Stipendium und das Yehudi Menuhin „Live Music Now“-Stipendium.

Vita

Die lyrische Sopranistin Simone Krampe wuchs im Kreis Gütersloh auf. Ihre musikalische Ausbildung erhielt sie schon früh im Akkordeonunterricht, in Orchestern und Chören.

Nach dem Abitur studierte Simone Krampe parallel Gesang (Prof. Barbara Schlick, Prof. Brigitte Lindner) und Akkordeon (Helmut Quakernack) an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Ihre Masterstudiengänge Gesang Oper und Konzert/Lied absolvierte sie bei Prof. Stefanie Krahnenfeld an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim. Im Anschluss an das Studium engagierte das Landestheater Detmold Simone Krampe als Mitglied des Opernstudios. In der Zeit wurde sie von Prof. Markus Köhler an der Hochschule für Musik Detmold stimmlich betreut.

Während ihrer Studienzeit erhielt die Sopranistin Impulse bei Meisterkursen von Mary Plazas, William Matteuzzi und Angelika Kirchschlager.

Bereits während des Studiums sang Simone Krampe ihre ersten solistischen Opernpartien an den Theatern Aachen, Heidelberg und Mannheim, sowie 2015 die Erste Dame in Mozarts Zauberflöte in Bamberg. Zudem konzertierte sie mit dem Kurpfälzischen Kammerorchester Mannheim.

In der Spielzeit 2016/17 und 2017/18 war Simone Krampe Mitglied des Opernstudios am Landestheater Detmold. Zu ihren Partien zählten u.a. Marie in Lortzings Zar und Zimmermann, Komtesse Stasi in Kálmáns Csárdásfürstin, Gretel in Humperdincks Hänsel und Gretel und Iphis in Händels Jephtha. Zudem war sie in Sommerproduktionen als Hanna Glawari in Lehárs Die lustige Witwe in Bad Orb und als Josephine in der Uraufführung 1000 Jahre und ein Tag in Lübeck engagiert.

2018-2021 war Simone Krampe freischaffend tätig. Sie gastierte mit der Solo-Sopranpartie in Orffs Carmina Burana am Theater Lüneburg und als Solistin in Operettenkonzerten des Landestheaters Detmold. Zudem war sie am Landestheater Detmold als Gretel in Humperdincks Hänsel und Gretel, sowie als Julia de Weert in Künnekes Der Vetter aus Dingsda engagiert.

Im Sommer 2019 sang sie Marie in Lortzings Zar und Zimmermann bei den OpernAir-Festspielen Nürtingen und debütierte als Medea im Operncamp bei den Salzburger Festspielen.

In der Spielzeit 2019/20 war die Sopranistin erneut als Julia de Weert im Vetter aus Dingsda am Landestheater Detmold engagiert. Zudem gastierte sie als Sängerin am Volkstheater Wien in der szenischen Lesung Der verlorene Ton.

In 2020 war sie am Volkstheater Wien erstmalig in einem Schauspiel zu sehen: in Grillparzers Weh dem, der lügt. In dieser Inszenierung verkörperte sie sowohl die Rolle des Pilgers als auch Edrita, zudem spielte sie Akkordeon und sang dazu.

Seit der Spielzeit 2020/21 singt Simone Krampe die Rolle der Königin in Ernst Tochs Märchenoper "Die Prinzessin auf der Erbse" am Landestheater Detmold.

Neben Opern-Engagements ist die Sopranistin auch im Konzertfach aktiv. Sie führte u.a. Bachs Weihnachtsoratorium in der Philharmonie Essen, Haydns Schöpfung im Saalbau Neustadt, Mozarts c-Moll-Messe im Schleswiger Dom, Bruckners Te Deum in St. Marien Herford, sowie Mendelssohns Elias in der Martin-Luther-Kirche Detmold und Lobgesang im Kloster Chorin auf.

Mit dem Pianisten Peter Kreutz gestaltete sie 2018 einen Liederabend im Theater Gütersloh.

Seit 2019 ist Simone Krampe zudem Aushilfe im Berliner Rundfunkchor und seit 2021 Mitglied im WDR Rundfunkchor Köln.

Simone Krampe ist Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbands, des Edith-Stein- und des Deutschland-Stipendiums, sowie von Live Music Now.

2013 war sie Finalistin beim Podium Junger GesangsSolisten des Verbandes deutscher Konzertchöre. 2015 wurde ihr der Mozart-Preis der Mozartgesellschaft Kurpfalz verliehen. 2017 gewann sie im Duo mit dem Pianisten Dominik Stadler den Alumni-Interpretationswettbewerb der HfM Detmold und erhielt den Nachwuchspreis des Detmolder Theaterpreises.